Planetenkonstellation 2026: Wann ist die nächste Planetenparade zu sehen?
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Zwei Planeten scheinen sich am Himmel ganz nah zu kommen. Das nennt man eine Planetenkonjunktion, und 2026 gibt es davon gleich mehrere, die einen Blick wert sind.5
Was genau ist eine Konjunktion?
Eine Planetenkonjunktion entsteht, wenn zwei Planeten am Himmel nah beieinander stehen, obwohl sie im echten Weltraum Millionen Kilometer voneinander entfernt sind.5
Sie wirken deshalb so nah, weil beide ungefähr demselben Pfad am Himmel folgen, der sogenannten Ekliptik.5 Manchmal zieht ein Planet sogar direkt vor einem anderen vorbei. Dieses seltenere Ereignis nennt man eine Planetenbedeckung.5
Die nächste Konjunktion im Kalender
Mars und Uranus rücken Ende Juni und Anfang Juli 2026 am östlichen Morgenhimmel immer näher zusammen.5
Ihre größte Annäherung erreichen sie am Morgen des 4. Juli 2026 – dann bilden sie eine enge Konjunktion. Beide Planeten gehen an diesem Tag rund zweieinhalb Stunden vor Sonnenaufgang auf.5
Als Nächstes folgen Merkur und Jupiter. Anfang August 2026 verringert sich ihr Abstand am östlichen Morgenhimmel zusehends, während Merkur tiefer sinkt und Jupiter höher steigt.5
Am nächsten stehen sie sich am Morgen des 15. August 2026, wenn sie etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang aufgehen.5
Mars und Jupiter haben dann am 16. November ihre eigene Morgenkonjunktion.5
Große Planetenparade im November
Am 14. November 2026 lohnt sich ein Blick auf ein noch viel größeres Himmelsereignis. Merkur, Venus, Mars und Jupiter versammeln sich gemeinsam am Morgenhimmel.2
Alle vier Planeten sind an diesem Morgen mit bloßem Auge sichtbar, auch wenn Merkur knifflig zu entdecken bleibt, weil er so tief am Horizont steht.2
Ein solches Treffen, bei dem sich mehrere Planeten auf engem Raum am Himmel drängen, wird oft als Planetenparade bezeichnet.2
Sky-Watching bis zum Jahresende
Venus bleibt im September 2026 in der Abenddämmerung gut sichtbar, während Saturn sich seiner eigenen Opposition nähert – dem Zeitpunkt, an dem die Erde genau zwischen Saturn und der Sonne steht.4
Gleichzeitig sind Jupiter und Mars in diesem Monat schon vor Sonnenaufgang zu sehen: Jupiter steht tiefer am östlichen Himmel, während Mars den Abstand zwischen beiden langsam schließt – die Generalprobe für die Konjunktion im November.4
Wer alle Himmelsereignisse im Blick behalten will, findet einen kompletten Monat-für-Monat-Kalender der wichtigsten astronomischen Ereignisse des Jahres.3
Verschiedene Deutungstraditionen im Vergleich
Die westliche Astrologie versteht eine Konjunktion als Verschmelzung zweier Planetenenergien, da die Planeten von unserem Blickwinkel aus im selben Tierkreisgrad stehen.7 Die Planeten unseres Sonnensystems bewegen sich auf elliptischen Bahnen um die Sonne, und ihre sich ständig verändernden Positionen zueinander sind es, die solche Konstellationen überhaupt erst entstehen lassen.7
Manche Traditionen heben seltenere Dreifachkonjunktionen, bei denen sich gleich drei Planeten gleichzeitig treffen, als besonders eindrucksvoll gegenüber den häufigeren Zweierpaarungen hervor.7
In der vedischen Astrologie heißt eine Konjunktion Graha Yuti – ein Begriff aus dem Sanskrit – und beschreibt zwei oder mehr Planeten, die gleichzeitig im selben Tierkreiszeichen stehen.6
Diese Tradition kennt zudem bestimmte Konjunktionsmuster, sogenannte Yogas, denen jeweils ein eigener Charakter zugeschrieben wird.6
Astrologie mit Gelassenheit betrachten
Egal welche Tradition dich anspricht: Verstehe eine Konjunktion als Einladung, etwas bewusst wahrzunehmen – nicht als Urteil über dein Leben.
Eine Mars-Jupiter-Konstellation könnte sich wie ein Anstoß zu mutigem, weitreichendem Handeln anfühlen.
Nimm diese Momente als Spiegel für die eigene Reflexion.
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