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Planetenkonjunktion 2026: Wann steht der nächste Sternenhimmel an?

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Planetenkonjunktion 2026: Wann steht der nächste Sternenhimmel an?
Photo: Photo by Rafael Minguet Delgado on Pexels

Das ganze Jahr 2026 über wandern Planeten am Himmel aufeinander zu, entfernen sich wieder und treffen sich später an anderer Stelle erneut. Dieses langsame Zusammenspiel nennt man eine Planetenkonjunktion, und 2026 gibt es gleich mehrere Termine, die man sich vormerken sollte.1

Eine Planetenkonjunktion entsteht, wenn zwei Planeten von der Erde aus betrachtet nah beieinander am Himmel stehen.5 Im Weltraum sind sie dabei keineswegs benachbart, sondern Millionen Kilometer voneinander entfernt. Sie erscheinen uns nur kurzzeitig im selben Himmelsabschnitt, weil sie sich auf einer gemeinsamen Bahn bewegen, der sogenannten Ekliptik.5

Man braucht dafür nur einen klaren Himmel, freie Sicht zum Horizont und etwas Geduld.1

Was am Himmel gerade zu sehen ist

Anfang September steht die Venus nahe dem Stern Spica am Abendhimmel und steuert auf ihre größte Helligkeit am 23. September zu.3 Am 13. und 14. September lässt sich der helle Abendstern zusammen mit einer schmalen Mondsichel tief am West-Südwest-Horizont nach Sonnenuntergang beobachten.3

In den frühen Morgenstunden sind Jupiter, Mars, Saturn, Uranus und Neptun gleichzeitig sichtbar, wobei der Mond vom 6. bis 9. September nahe an Jupiter und Mars vorbeizieht.3 Das macht diese Tage besonders lohnenswert für alle, die einfach mal in den Himmel schauen wollen, denn selten stehen so viele Planeten gleichzeitig am Firmament.3

Die nächste Konjunktion im Blick

Mars und Uranus nähern sich bis Ende Juni und Anfang Juli am östlichen Morgenhimmel vor Sonnenaufgang immer weiter an.5 Ihre größte Annäherung erreichen sie am Morgen des 4. Juli, wenn sie etwa zweieinhalb Stunden vor der Sonne aufgehen.5

Auch Merkur und Jupiter haben ihre eigene Begegnung. Anfang August sinkt Merkur tiefer, während Jupiter am östlichen Morgenhimmel höher steigt, und am Morgen des 15. August stehen beide am nächsten beieinander, etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang.5

Später im Jahr treffen sich Mars und Jupiter am 16. November zu ihrer eigenen Morgenkonjunktion.5

Eine seltene Planetenparade

Um den 28. Februar 2026 reihen sich sechs Planeten – Jupiter, Uranus, Saturn, Neptun, Venus und Merkur – zu einer seltenen Planetenkonstellation auf, die etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang am westlichen Horizont zu sehen ist.4

Später im Jahr, um den 14. November 2026, versammeln sich Merkur, Venus, Mars und Jupiter am Morgenhimmel zu einer sogenannten Planetenparade.2 Alle vier sind mit bloßem Auge sichtbar, wobei Merkur am schwierigsten zu entdecken sein dürfte, da er dicht über dem Horizont bleibt.2

Eine Planetenparade ist nicht ganz dasselbe wie eine einzelne Konjunktion – hier gruppieren sich mehrere Planeten locker in einem Himmelsabschnitt, statt dass zwei Planeten sich in enger Paarung begegnen.2

Der Himmel als Spiegel, nicht als Landkarte

Man kann es als Einladung verstehen: Der Himmel schenkt dir einen Moment der Stille, und was du daraus machst, liegt ganz bei dir.

In astrologischen Traditionen wird eine Konjunktion zweier Planeten als Verschmelzung ihrer Energien gedeutet, als Gelegenheit für zwei unterschiedliche Anteile deiner inneren Welt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Treffen sich Mars und Uranus, lesen manche Traditionen darin eine Reibung zwischen Antrieb und Umbruch, einen Hinweis darauf, wo man vielleicht zu sehr gegen etwas ankämpft, das eigentlich seinen eigenen Weg gehen will.

Man muss davon nichts glauben, um es zu genießen. Geh nach draußen, such die Paarung am Himmel, und lass dich für einen Moment fragen, was sich gerade in deinem eigenen Leben verändert. Genau das ist die ganze Praxis: innehalten, nach oben schauen, wahrnehmen.

Wenn dich ein bestimmtes Datum aus dieser Liste besonders anspricht, dann nimm das als Erlaubnis, an diesem Tag bei dir selbst nachzuspüren – nicht als feste Regel.

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